Jahresbericht 1990

BADMINTON - JAHRESBERICHT 1990

Der Rückblick auf das Badminton-Jahr 1990 zeigt, daß es, zumindest im Senioren-Bereich, weder besondere Höhen noch Tiefen gab. Der Aufwärtstrend beim Mitgliederzuwachs hielt weiterhin an, so daß die Badminton-Sparte wiederum großen Anteil an der Vegrößerung des Vereins hatte. Erfreulich war insbesondere, daß uns ein erster Schritt zu mehr Trainingsmöglichkeiten gelungen ist; in Absprache mit den Handball-Damen der SG steht nun zumindest einem Teil der Mannschaftsspieles eine zusätzliche Trainingsstunde zur Verfügung. Auch die Anschaffung einer Video-Ausrüstung konnte einen Beitrag zur Verbesserung der Trainingssituation leisten. An dieser Stelle mein Dank an Alle, die uns bei diesen Maßnahmen unterstützt haben.

Den Senioren-Punktspielbetrieb führten wir in der Saison 90/91 erstmalig mit 5 Mannschaften durch.

Die I. Mannschaft steht.nach dem letztjährigen Abstieg seit Beginn der Saison in einem harten Kopf an Kopf-Duell mit dem FC Schwalbe Hannover an der Tabellenspitze und es wird sich erst Anfang Februar entscheiden, ob der sofortige Wiederaufstieg in die Verbandsliga gelingt.

Die II. Mannschaft hat sich in der Bezirksklasse im Mittelfeld etabliert, man braucht sich weder um Aufstieg noch um Abstieg Gedanken zu machen. Allerdings sollte nicht verschwiegen werden, daß man sich vor Beginn der Saison durchaus Hoffnungen auf einen vorderen Tabellenplatz gemacht hatte. Spielerausfälle und starke Leistungsschwankungen haben dies jedoch verhindert.

Für die III. Mannschaft kam es nach dem letztjährigen souveränen Aufstieg zunächst darauf an, sich in der Kreisliga zu behaupten. Mit einem ausgeglichenem Punktestand hält sich die III. derzeit auf einem ungefährdeten mittleren Tabellenplatz und kann der nächsten Saison, die in der Kreisliga die Umstellung von Kunststoff-Ball auf Naturfeder-Ball bringt, beruhigt entgegensehen.

Nachdem die IV. Mannschaft in den Aufstiegsspielen der vergangenen Saison nur denkbar knapp geschlagen wurde, zeigte die Mannschaft sich nicht etwa entmutigt, sondern ging die neue Saison 90/91 wiederum voller Ehrgeiz an und steht von Beginn an auf Platz 1 der 2. Kreisklasse. Mit ein wenig mehr Glück als im Vorjahr sollte diesmal der Aufstieg möglich sein.

Die V. Mannschaft, die erstmalig an Punktspielen teilnahm, hatte von Anfang an erhebliche Personalprobleme, da viele, die vor Saisonbeginn ihre Spielbereitschaft erklärt hatten, plötzlich Rückzieher machten. Immerhin gelang es jedoch, die Hinserie mit Hilfe von Ersatzspielern über die Bühne zu bringen und alle Pflichtspiele zu absolvieren. Zu Beginn der Rückserie mußte die Mannschaft jedoch leider zurückgezogen werden, da nicht mehr genügend Spieler/innen für die Mindestbesetzung zur Verfügung standen. Wir werden aber in diesem Jahr einen neuen Anlauf nehmen, um auch Nachwuchsspielern den Einstieg in das wettkampfmäßige Badminton zu ermöglichen.

Auch unser "Waldfrieden-Pokal-Turnier", das wieder über 150 Spieler aus ganz Norddeutschland nach Hohnhorst lockte,war ein Erfolg auf der ganzen Linie und ist inzwischen nicht mehr wegzudenken. Die Vereinsmeisterschaft, die traditionell am Buß-u. Bettag stattfanden, mußten 1990 leider ausfallen, da die Sporthalle wegen eines Handballspiels nicht zur Verfügung stand.

Abschließend mein Dank allen, die wiederum dazu beigetragen haben, daß Germania Hohnhorst weiterhin Schaumburgs Nr. 1 im Badminton ist und auch im "Rest von Niedersachsen" einen guten Ruf genießt.

Axel Grüning

B a d m i n t o n - J u g e n d

Das Jahr 1990 brachte für unsere Schüler und Jugendlichen vier herausragende Erfolge:

1. Nachdem sich die, Schülermannschaft in der Bezirksliga Hannover die Vizemeisterschaft der Saison 1989/90 - und damit die Teilnahme an den Niedersachsenmeisterschaften in Bad Bentheim - sichern konnte, gelang den unter 14Jährigen dort ein nie erwarteter 3. Platz hinter dem TuS Gildehaus und der SG Diepholz. Zur drittbesten Mannschaft Niedersachsens gehörten: Henning Kurok, Dennis Görz, Lars Thiel, Jens Gümmer, Sebastian Bork, Oliver Ganster, Kerstin Oldenburg, Birgit Frenzel und Imke Bartsch.

2. Bei den im Juni an zwei Terminen stattgefundenen Bezirksmeisterschaften in den Einzel-, Doppel- und Mixed-Disziplinen setzte sich Germania Hohnhorst sowohl bei den Schülern als auch bei den Jugendlichen durch und gewann jeweils die Mannschafts-Punktwertung. Insgesamt 5 Meister-, 7 Vizemeistertitel und 5 Dritte Plätze demonstrieren eindrucksvoll die Spitzenposition, die der Verein zur Zeit im Bezirk Hannover einnimmt. Unsere Bezirksmeister: Henning Kurok (Einzel U16), Henning Kurok/Torsten Thielking (Bad Eilsen) (Doppel U16), Henning Kurok/Kerstin Oldenburg (Mixed U16), Silke Oldenburg/Nadine Jansen (Doppel U14), Britta Kurok/Sandra Scholz (Doppel U12).

3. Mit Silke Oldenburg gelang es erstmals einem Mitglied des Hohnhorster Nachwuchses, bei einer Landesmeisterschaft ganz oben auf das "Treppchen" zu gelangen. Zusammen mit ihrem Partner Ingo Kindervater vom Altwarmbüchener BC holte sie sich den Titel im Mixed U12, nachdem sie im Doppel U12 mit Daniela Oldenbüttel vom TuS Syke bereits den zweiten und im Einzel - allerdings etwas unglücklich - den 5. Platz belegt hatte. Die anderen Teilnehmer (immerhin 17!) sind leider nicht so erfolgreich gewesen, was aber z.T. daran liegt, daß einige gerade vom Schüler- in den Jugendbereich wechseln mußten und daher altersmäßig benachteiligt waren. Im nächsten Jahr sollte das schon anders aussehen.

4. Erstmals nimmt in der Spielzeit 1990/91 neben einer Schüler- auch eine Jugendmannschaft am Punktspielbetrieb des Bezirks Hannover teil. Bereits zwei Spiele vor Abschluß der Saison steht Germania Hohnhorst verlustpunktfrei und uneinholbar an der Spitze und ist damit Bezirksmeister. Und das, obwohl wir die bei weitem jüngste Mannschaft stellen (Mike Thiel, Henning Kurok, Dennis Görz, Henrik Beck, Sascha Schulze, David Engelking, Anke Ritter, Evelyn Kattner, Kerstin Oldenburg, Birgit Frenzel, Nicole Jansen)! Das läßt für die Zukunft einiges erwarten. Die Schüler belegten in ihrer Staffel einen dritten Platz.

Die gute Jugendarbeit der beiden Betreuer Rolf Meier und Ralf Oldenburg scheint nunmehr Früchte zu tragen, wie die eben geschilderten Erfolge belegen. Und sie spricht sich herum, denn immer mehr Schüler und Jugendliche von 8 bis 18 Jahren finden den Weg zu uns, um unseren Sport kennenzulernen und schließlich auszuüben. So erfreulich das auch ist, es stellt uns zunehmend vor das Problem, ein effektives Training anbieten zu können. Die Teilnehmerzahlen bewegen sich zur Zeit zwischen 20 und 30 Schülern sowie 15 bis 20 Jugendlichen, die zum Teil gleichzeitig trainiert werden müssen. Bei den uns zur Verfügung stehenden Hallenzeiten ist die Kapazitätsgrenze damit bereits erschöpft.