VT Rinteln an allen Fronten auf dem Rückzug!
SG Eilsen/Bückeburg I: zurück in die Bezirksliga!
BADMINTON (mi) Die drei Spitzenmannschaften der VTR-Badmintonabteilung mußten am
vorletzten Saisonspieltag allesamt schwere Rückschläge hinnehmen.
In der BEZIRKSLIGA NORD versäumte die Erstvertretung, sich durch klare Ergebnisse
gegen die ebenfalls um den Klassenerhalt kämpfenden Teams aus Weyhe und Drakenburg
zu profilieren. Gegen den Tabellenvorletzten SC Weyhe mußte man sogar eine
3:5-Niederlage hinnehmen. Hier gingen, fast wie zu erwarten, die beiden Herrendoppel
klar verloren. Bernd Zilm, der Walter Westermann im dritten Herreneinnzel vertrat,
mußte ebenfalls eine Abfuhr wegstecken. Lars Ottawa verspielte eine 14:10-Führung
und unterlag gegen Jörn Bodenhop (14:17/6:15). Punkte holten für Rinteln dagegen
der routinierte Christian Rudat im ersten Herreneinzel gegen Mark Kosten (15:5/15:5),
Angelika Beißner im Dameneinzel (7:11/11:2/11:6) sowie das Damendoppel
Beißner/Nonnenberg. Beim 3:4-Rückstand hofften dann alle Rintelner Spieler auf
die Erlösung durch das Mixed, doch auch dieses Spiel gaben Nina Nonnenberg und
Stefan Engler nach hartem Kampf mit 14:18 und 3:15 verloren. Die folgende
Begegnung gegen den TuS Drakenburg begann unerwartet positiv: Durch Siege im
ersten Herrendoppel und dem Damendoppel konnte das Team zum ersten Mal in dieser
Saison durch die Doppeldisziplinen eine 2:1-Führung herausschlagen. Nach Angelika
Beißners Triumph und einem 15:8/18:15 für Christian Rudat im Herreneinzel begann
die Mannschaft bei einer 4:1-Führung wieder zu hoffen. Lars Ottawa verlor im
Anschluß das zweite Einzel gegen Andreas Wenzel, so daß das noch ausstehende
dritte Herreneinzel sowie das Mixed den wichtigen Punkt bringen sollten. Im
Mixed brachten Stefan Engler und Nina Nonnenberg ihre Gegner schnell unter
Kontrolle, gewannen den ersten Satz 15:7 und erarbeitetetn im zweiten rasch
ein 12:8. Doch die letzten Punkte waren die größte Hürde, beim 13:13 kam es
zur Verlängerung, der Satz wurde schließlich 13:18 verloren. Im dritten Satz
kamen die Rintelner dann nicht mehr zum Zuge, das Match ging 4:15 verloren. Nun
konnte nur noch Bernd Zilm die Entscheidung herbeiführen. Auch hier kam es zum
dritten Satz und wieder wurde eine klare 14:10-Führung nicht genutzt. Das Einzel
ging verloren, nun stehen beide Schaumburger Bezirksligateams vor dem Abstieg.
Rinteln muß bei der letzten Begegnung dieser Saison zumindest ein Unentschieden
gegen Burgdorf herausschlagen, um weiterhin oben mitreden zu können. Diese Chance
hat die Victoria Lauenau I längst verspielt, durch eine erneute 2:6-Niederlage
gegen Burgdorf, und ein 0:8 gegen Altwarmbüchen markiert sie weiter das Tabellenende.

Ist die SG Eilsen/Bückeburg bald die einzige Schaumburger Mannschaft
in der Bezirksliga?
In der BEZIRKSKLASSE WEST hält das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der
SG Eilsen/Bückeburg I und der Germania Hohnhorst II an. Obwohl die SG mit vier
Ersatzspielern angetreten war, erkämpfte sie durch Siege im ersten Herrendoppel,
den Herreneinzeln und dem Mixed ein 5:3 gegen Hannover 96. Den wichtigen letzten
Punkt holte Spitzenspieler Volker Siebert im dritten Satz des Herreneinzels gegen
Dirk Otte. 5:3 lautete auch das Ergebnis der Folgebegegnung gegen den FC Schwalbe.
Hier brachten wiederum die Herreneinzel drei sichere Punkte, ebenfalls gewonnen
wurden das Mixed und das Dameneinzel von Ulrike Kopinski. Die Rintelner
Zweitvertretung folgte dem Beispiel der VTR I und katapultierte sich am
vorletzten Spieltag an den Rand des Abgrunds. Nachdem sie die Saison so
vielversprechend begonnen hatten, holten sich die Spieler nun trotz der
guten Leistungen von Mirja Nacke und Katja Spengler eine 2:6-Ohrfeige vom
ehemals Tabellenvorletzten Harkenbleck und eine 3:5-Abfuhr vom SC Hemmingen.
Hohnhorst II besiegte mit zwei Ersatzspielern Schwalbe mit 7:1 und Hannover 96
mit 3:5. Bei der Victoria Lauenau II machten erneut die starken Damen die Punkte.
Diana Pause gewann ihr. Einzel gegen Harkenbleck sowie Einzel und Doppel gegen
Hemmingen. Doch selbst einziger Punkt scheint der Victoria in dieser Saison
vergönnt zu sein, mit 0:24 Zählern ist sie weiterhin Schlußlicht. Die Tabelle
im Einzelnen: Die SG Eilsen/Bückeburg hält mit 22:2 weiterhin einen minimalen
Abstand zur Germania Hohnhorst (20:4), auf Platz drei folgt Hemmingen (15:9),
Harkenbleck (11:13), Hannover 96 (10:14), Schwalbe (9:15), Rinteln (ebenfalls
9:15) und Lauenau (0:24).
In der KREISLIGA mußte die VTR III Abschied von den Aufstiegsträumen nehmen:
Durch zwei unerwartete 3:5-Niederlagen gegen Lindhorst und Pyrmont verspielte
die junge Mannschaft die Chance, beim entscheidenden Siel um den Einzug in die
Bezirksklasse dabeizusein. Damit machte sie das Feld frei für den vierten
Aufstieg des TSV Hagenburg I in Serie. Gegen Bad Pyrmont triumphierte die VTR
zwar gleich zu Beginn im Damendoppel und dem zweiten Herrendoppel, doch alle
drei sonst so sicheren Herreneinzel gingen verloren. Gegen den Tabellenvorletzten
TuS Jahn Lindhorst leistete sich Rinteln ebenfalls ein 3:5. Punkte holten hier
jeweils im dritten Satz das erste Herrendoppel (Milbradt/Aits) sowie das erste
und zweite Herreneinzel (Milbradt/Krüger). Stefanie Battefeld konnte im
Dameneinzel die Verlängerung nicht zum Punktgewinn nutzen und unterlag 9:11/11:12.
Der TSV Hagenburg konnte unterdessen seinen Führungsanspruch durch ein 6:2 gegen
Hameln und ein 8:0 gegen Stadthagen weiter ausbauen und führt die Tabelle mit 21:3
Punkten an. Hohnhorst schob sich durch Siege über Hameln und Stadthagen auf
Position zwei vor (17:7) gefolgt von Rinteln III (17:7) Bad Pyrmont (15:9),
Rumbeck (10:14), Hameln (8:16), Lindhorst (8:16) und Stadthagen (0:24).

Die Hohnhorster Drittvertretung verbesserte sich in der Kreisliga auf Platz zwei.
hinten von links: Ralf Oldenburg, Hans-Peter Pfaffe, Hans-Werner Eberhardt, Thomas Jacoby
vorne von links: Guido Hertwig, Marina Engel, Rosi Pfaffe
In der ERSTEN KREISKLASSE eifert die SG Eilsen/Bückeburg II der Erstvertretung
nach und peilt mit 23:1 den sicheren Aufstieg an. Bad Münder liegt mit 19:5
Punkten knapp vor Rinteln (18:6), Hilligsfeld (15:9), Bad Münder (11:13), Hohnhorst
(6:18), Lauenau (3:21) und Lindhorst (1:23).