Schaumburger Nachrichten 25.06.2009

Groß/Aits erst im Halbfinale gestoppt

Rintelner Badmintonturnier mit 280 Aktiven aus 70 Klubs

Rinteln (ga.). Bereits zum 29. Mal hat die Badmintonsparte der VTR das Rintelner Pokalturnier ausgetragen. Vom Bundesliga- bis zum Hobbyspieler fanden 280 Aktive aus 70 Vereinen den Weg nach Rinteln. Mehr als 20 Stunden Badminton waren nötig, um in den Disziplinen Gemischtes Doppel, Damen- und Herreneinzel sowie Damen- und Herrendoppel die Podiumsplätze zu ermitteln. Ein Mammutprogramm für Abteilungsleiter Sven Aits und dessen Organisationsteam. Mit finanzieller und logistischer Unterstützung der Depping Unternehmensgruppe wurde ein reibungsloser Ablauf gewährleistet.

Sven Aits kämpfte sich mit seiner Partnerin Sandra Groß im Mixed der Klasse B bis ins Halbfinale vor. Dort war allerdings gegen die Paarung Andreas Hoffmann (SC BW Ostenland) und Anne Tschauder (BC 64 Steinheim) Schluss. Aits und Groß gewannen zwar den 1. Satz mit 21:17, verloren aber die Durchgänge zwei und drei mit jeweils 17:21. Im Spiel um Platz drei setzten sie sich aber mit 21:15 und 21:16 gegen Kathrin Tschauder und Mike Augustine Gnanagunaratnam vom BC 64 Steinheim durch.

Sandra Groß und Sven Aits
IM HALBFINALE GESTOPPT: Sandra Groß und Sven Aits belegten im Mixed der Klasse B den dritten Platz. ga.


Im Damendoppel der Klasse D hatten die Lokalmatadorinnen Tanja Gaßmann und Olga Baier in der Gruppenphase leichtes Spiel und zogen souverän als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Dort trafen sie auf ihre Rintelner Vereinskameradinnen Nadine Reimann und Franziska Brakemeier, die sich als Gruppenzweite für dieses Semifinale qualifizierten. Der 1. Satz verlief sehr ausgeglichen und ging nur knapp mit 22:20 an Gaßmann/Baier. Im 2. Durchgang legten diese aber nochmal zu und gewannen mit 21:9. Reimann/Brakemeier erkämpften sich im Anschluss noch den 3. Platz mit einem Drei-Satz-Erfolg (17:21, 21:17, 21:18) über Lisa Granzow und Kathrin Kamenschak vom SSV Langenhagen. Im Finale trafen Tanja Gaßmann und Olga Baier dann auf Christiane Bergmann und Juliane Frost vom SV St. Georg aus Hamburg. Es war von Beginn an ein hart umkämpftes Match, in dem sich die Kontrahentinnen nichts schenkten. Gaßmann/Baier hatten dem druckvollen Spiel ihrer Gegnerinnen zunächst nicht viel entgegenzusetzen und verloren den 1. Spielabschnitt mit 15:21. Den 2. Satz gestalteten die Rintelnerinnen dann aber sehr viel ausgeglichener. Mit präzisen Bällen und kraftvollen Schlägen gelang es ihnen immer mehr, sich vom Druck der Gegnerinnen zu befreien und diese zu Fehlern zu zwingen. Allerdings wurde der Einsatz nicht belohnt, denn auch der 2. Satz ging mit 24:22 knapp an die Hansestädter.

Im Herrendoppel D hatten Christian Hoffmann und Peter Gaßmann bereits in der Gruppenphase zwei harte Drei-Satz-Matches zu überstehen. Doch mit Konzentration und Nervenstärke sicherten sie sich den Gruppensieg und damit den Halbfinaleinzug. Dort trafen sie auf Markus Felgenhauer (VfL Hameln) und Mathias Niebergall (SV Adler Hämelerwald). Im 1. Satz spielten Hoffmann/Gaßmann großartiges Badminton und beherrschten ihre Gegner in jeder Phase. Mit 21:15 ging der Durchgang an die Rintelner. Im 2. Satz hatte Christian Hoffmann mit einer Muskelzerrung im Oberarm zu kämpfen. Nun galt es, auf die Zähne zu beißen und einen 3. Satz zu verhindern. Hoffmann und Gaßmann konnten aber ihr druckvolles Spiel nicht aufrechterhalten und mussten den 2. Durchgang mit 20:22 abgeben. Im 3. Spielabschnitt wurde die Verletzung von Hoffmann immer mehr zum Problem. Die Niederlage war nicht mehr abzuwenden – und das Duo verlor mit 17:21. Zum kleinen Finale traten die Rintelner nicht mehr an.

Im Herreneinzel konnte sich von den Rintelner Teilnehmern lediglich Walter Westermann bis in die Zwischenrunde spielen. Dort unterlag er Duc Hoa Tran vom MTV Groß Buchholz in drei Sätzen.