Schaumburger Nachrichten 09.06.2009
Seriensieger nicht zu stoppen
Daniel und Thomas Zieseniß gewinnen das Badminton-Doppelturnier im "Looms" zum dritten Mal in Folge
Stadthagen (hga). Favoritensiege haben das "3. Looms-Badminton-Masters" für Doppel bestimmt. In der
Klasse eins (Bezirks- bis Verbandsklasse) trafen acht Paare aufeinander, in Klasse zwei (Hobbyspieler bis
Kreisliga) kämpften zwölf Paare um den Sieg
Als echte Seriensieger entpuppten sich Daniel und Thomas Zieseniß in der Klasse eins. Die Titelverteidiger
setzten sich im Endspiel 21:13 und 21:15 gegen Marian Maynert und Tim Kriese durch. Damit gelang den Brüdern
der dritte Turniersieg in Folge. Auf Platz drei landete das Duo Rasmus Kossel/Uwe Maiwald vor Sebastian
Dörjes/Patrick Beißner.

VOLLE KONZENTRATION: Im "Looms" ist gutklassiger Badminton-Sport zu sehen gewesen. hga
In Klasse zwei stand mit Matthias Kochrian ein Titelverteidiger auf dem Treppchen. Mit seinem Partner
Matthias Ende schlug Kochrian in einem umkämpften Finale das Duo Dennis Entorf und Michael Groß mit 21:17,
19:21 und 21:14. Den 3. Platz belegten Robert Ehrlich/ Sameh Samadzada, Vierter wurden Thomas
Koch/Yildiray Alkan.
Ausrichter des Turniers waren der 1. BSC Stadthagen und das "Looms". "Das Schöne an unserem Turnier
ist die Möglichkeit, alle Einrichtungen des 'Looms' zu nutzen", erklärte Badminton-Spartenleiter Mathias
Künnecke. Ohne die Kooperationspartner BMW Becker-Tiemann, der Sparkasse Schaumburg und den Ausrüster
"Victor" sei so etwas aber nicht möglich. Das Einzugsgebiet umfasste den Bereich zwischen Hannover und
Westfalen. Gespielt wurden in Vorrunde und den Finalspielen über zwei Gewinnsätze, zum Einsatz kamen
echte Federbälle.
Die Motivation war bei allen die gleiche: "Es ist ein Hobby, wir wollen Spaß haben", erklärte Jörg Bredemeier,
der mit seinem Partner Sebastian Kothe in Klasse zwei startete. "Mal schauen", meinte der spätere Sieger
Daniel Zieseniß, mit seinem Bruder auf Platz acht der niedersächsischen Rangliste geführt. Ein Ziel verriet
Daniel Zieseniß noch, bevor er zum Schläger griff: "Einmal zur Deutschen Meisterschaft - dann höre ich auf".
Das Turnier blieb ohne Verletzungen. "Viele kommen nächstes Jahr wieder", äußerte sich Künnecke zufrieden
über den guten Verlauf.