Schaumburger Wochenblatt 28.02.2007

Aus der Serie "Stille Stars des Schaumburger Sports":

TuS Germania Hohnhorst befindet sich im 95. Jahr nach Gründung

Engagement und Angebote stehen harmonisch im Einklang / Stark in der Jugendarbeit

HOHNHORST (Ka). Der TuS Germania Hohnhorst unter dem Vorsitz von Eckhard Rohrßen befindet sich im 95. Jahr nach Gründung. Den 470 Mitgliedern wird ein umfangreicher Sportausgleich geboten, der mit den Sparten Badminton, Tischtennis, Tennis, Gymnastik, Leichtathletik, Turnen, Mutter/Kind-Turnen, Wandern, Aerobic und Handball (innerhalb der SG Hohnhorst/Haste) den TuS krönt. Mit 120 aktiven Mitgliedern bildet Badminton eine der stärksten Abteilungen. Bereits in den 90er Jahren verbuchte die Badmintonsparte zahlreiche Erfolge. Dazu zählen Aufstiege, die auf höchster Norddeutscher Ebene stattfanden sowie die gewonnene Deutsche Meisterschaft und die spannende Qualifikation zur Europameisterschaft. Heute versuchen zwei Seniorenmannschaften sowie drei Jugendmannschaften an die Erfolge der vergangenen Tage anzuknüpfen. Neben zahlreichen Aktivitäten ist das jährlich stattfindende Waldfriedenturnier eine der Höhepunkte im Jahr. Über 60 aktive Mitglieder schlagen und schmettern beim Tischtennis die Zelluloidkugel über die Platte. Drei Herren-, eine Damen- sowie drei Jugendmannschaften liefern sich in Einzel- und Doppelspielen taktisch sowie technisch einwandfreie Matches an den drei Trainingstagen in der Woche. Fachkundige Leitung fördert besonders Newcomer und schenkt Anfängern die Möglichkeit die Kunst am grünen Tisch zu erlernen. Der TuS macht sich besonders stark in der Jugendarbeit und bietet den Kleinsten viele Möglichkeiten ihren kindlichen Bewegungsdrang auszuleben. Eine gut gepflegte Tennisanlage lädt in den Sommermonaten jederzeit zum Tennisspielen ein und auch die Sporthalle bietet vom Gesundheitssport bis zur Aerobic alles was das Sportlerherz begehrt. Die Leichtathletik begeistert seit Jahrzehnten die Mitglieder und gewinnt mit der Absolvierung des Sportabzeichens an größter Bedeutung. Gut zu Fuß ist die TuS-Familie allemal. Das spiegelt die Wandersparte sehr deutlich wider und lädt das ganze Jahr über zu zahlreichen gut organisierten Wanderungen ein. Termine und Informationen können über die Homepage www.germania-hohnhorst.de abgerufen werden.

Renate Wölk hält das finanzielle Gleichgewicht

Renate Wölk
Renate Wölk behält als Kassiererin in jeder Situation den Überblick. Foto: ka


HOHNHORST (Ka) Renate Wölk ist seit 1966 Mitglied im TuS Germania Hohnhorst und hat seit neun Jahren die verantwortungsvollste Aufgabe in dem Verein. Der Stille Star hat die höchste Finanzposition und behält einen klaren Kopf sowie den Überblick, wenn es um das Geld in der sportiven Großfamilie geht. Ihren Argusaugen entgeht kein Cent und jeder Beleg und jede Quittung hat einen festen Platz in ihrer gutorganisierten Buchhaltung. Als Kassenwartin hat Renate Wölk die Aufgabe, sich um die Kassenführung und die Buchhaltung, das bedeutet gleichsam um die finanziellen Ein- und Ausgaben sowie um Aktualisierung und Korrektheit des Kassenstandes zu kümmern. Seit 1998 hat sie sich mit der ehrenamtlichen Funktion verpflichtet, alle Aktivitäten schriftlich festzuhalten und haftet für eventuelle Fehlbeträge. Dieser Verantwortung ist sich Renate Wölk täglich bewusst und nimmt diese Aufgabe sehr ernst. Dem Vorstand gegenüber ist sie verpflichtet die Kassenführung einsehen zu lassen und einer Überprüfung standzuhalten. Diesen Blicken hält Wölks Kasse jederzeit stand. Aufgrund immer neuen Steuergesetze eine nicht ganz einfache Aufgabe. Sie hält die Finanzen im Gleichgewicht und beherrscht das Amt perfekt. Ordnung, Sauberkeit und Transparenz zeichnen ihr Handeln zum Wohle des TuS aus. Ihr sportive Aktivität ist in der Gymnastiksparte beheimatet. Im Jahr 1993 ehrte der Vorstand Renate Wölk für ein viertel Jahrhundert Treue zum Verein und würdigt bis heute die umfangreiche Arbeit des Vorstandsmitgliedes.

Engagement hat mit Erhard Pohl einen verdienten Namen

Erhard Pohl
Erhard Pohl setzte viele wertvolle Akzente im Verein und steht dem Vorstand seit 32 Jahren engagiert zur Seite. Foto. Ka


HOHNHORST (Ka). Im Jahr 1967 trat Erhard Pohl als aktiver Handballspieler dem TuS Germania Hohnhorst bei. Dieser Schritt war ein Gewinn für den Verein, denn Pohl prägte die TuS-Familie im sportlichen wie auch im ehrenamtlichen Sinn in vorbildlicher Weise. Die vereinsintern Ehrungen für eine erfolgreiche Handball-Geschichte sowie für treue Mitgliedschaft wurden ihm ebenso zuteil, wie die Belobigungen für 32-jährige Vorstandsarbeit. Sein ehrenamtliches Engagement begann als Spartenleiter Handball in den Jahren 1975 bis 1982 und schloss nahtlos mit dem Amt des Sportwartes an. Weitere neun Jahre komplettierte er den Gesamtvorstand und übernahm zusätzlich in der Zeit die Leitung der Handballspielgemeinschaft (SG Hohnhorst/Haste). Den Stuhl des 1. Vorsitzenden des TuS Germania Hohnhorst übernahm der Stille Star ab 1993. Vor wenigen Wochen erhob sich Pohl aus dem Chefsessel und legte die Bürde in Eckhard Rohrßens Hände. In den 14 Chef-Jahren bewegte Erhard Pohl eine Menge für die TuS Mitglieder, stand federführend hinter großen Projekten, engagierte sich auf ganzer Linie für den Verein und verwirklichte einen, langgehegten Mitglieder-Traum. Unter seinem Vorsitz wurde der Umbau der damaligen Gaststätte "Dorfkrug" forciert und zum heutigen Vereinsheim gekrönt. Auch die Komplettrenovierung des Sportheims im Jahr 2003 unterlag ebenso wie die Gestaltungen auf dem Sportplatz und den Außenanlagen seinem ehrenamtlichen Engagement. Verantwortungsbewusst, zukunftsdenkend und stets mit einem offenen Ohr für die Mitglieder leitete Erhard Pohl bravourös die Geschicke des Vereins. In zeichnete besonders die gute Zusammenarbeit mit den Vorstandskollegen aus. Pohl bleibt dem Vorstand auch nach kürzlich zelebrierter Amtsniederlegung des Vorsitzes weiter treu und bringt sein Knowhow zur Freude der Großfamilie nun wieder wie in den 80er Jahren routiniert als Sportwart ein.