Schaumburger Zeitung 03.01.2006
Aits/Aits verlieren gegen Ex-Team-Kollegen
Rintelner Mixed landet bei den Landesmeisterschaften auf Rang 9
(as). Bei der Badminton-Landesmeisterschaft in Vechelde waren vier Spieler von der VT Rinteln
am Start und verkauften sich gegen die höher spielende Konkurrenz recht teuer.

Stefanie Aits
Im Gemischten Doppel erwischten Sven und Stefanie Aits ein gutes Auftaktlos und gewannen ihr
erstes Spiel gegen Görlich/Bohmann aus Oldenburg deutlich in zwei Sätzen. In der nächsten Runde
waren die jetzt für Neustadt/Seelze spielenden ehemaligen Rintelner Heiko Stark und Janina
Nonnenberg die Gegner. Nachdem Aits/Aits den ersten Satz noch überraschend mit 15:13 gegen ihre
alten Vereinskollegen gewinnen konnten, gingen der zweite und dritte Satz mit 13:15 und 6:15
verloren und somit stand am Ende ein guter neunter Platz zu Buche.
Für das Mixed Stark/Nonnenberg ging es jedoch noch weiter nach vorne. Nach guten Leistungen
erreichten die beiden einen hervorragenden dritten Platz, der zur Teilnahme an der Norddeutschen
Meisterschaft berechtigt.
Im Dameneinzel musste Stefanie Aits in der ersten Runde gegen die spätere Finalteilnehmerin
Bianca Pils aus Gifhorn antreten. Im ersten Satz verlor sie gegen die bundesligaerfahrene Pils
denkbar knapp mit 11:13, der zweite Satz ging dann jedoch deutlich mit 3:11 verloren.
Im Damendoppel startete Stefanie Aits zusammen mit Mirja Jeschke. In einem hart umkämpften Spiel
unterlagen die beiden Rintelnerinnen knapp gegen die höher spielenden Pallero-Lucas/Latussek aus
Gifhorn und erreichten am Ende den neunten Platz.
Im Herrendoppel hatten sich die Rintelner Andres Westermann und Sven Aits qualifiziert. In der
ersten Runde hatten sie leider Lospech und spielten gegen das in der Niedersachsenliga spielende
Doppel Burmeister/Landwehr (Lüneburg/Wildeshausen). Die Rintelner konnten zwar gut mithalten,
verloren aber doch deutlich mit 8:15 und 6:15 und wurden somit auch Neunte.
Als Fazit ist festzuhalten, dass es zwar einige Erstrunden-Niederlagen gab, die Rintelner Spieler
jedoch gut mit den höher spielenden Gegnern auf Landesebene mithalten konnten.