Schaumburger Zeitung 14.10.2004
Felix Brakemeier und Janick Furchbrich in Top-Form
Ranglistensieg ohne Niederlage / Kristin Schnauder wird Dritte / Patrick Furchbrich landet auf Platz sechs
Bei der ersten Rangliste der neuen Saison haben die Kids der VT Rinteln mächtig abgeräumt.
Nachdem alle seit einiger Zeit auf Erfolge warten, war das Turnier beim SV Harkenbleck wie ein
Befreiungsschlag.

Wieder auf dem Weg nach oben: Der Rintelner Badmintonnachwuchs mit
Felix Brakemeier (v.l.), Janick und Patrick Furchbrich. Foto: se
Dabei waren nicht einmal viele Rintelner angereist. Mit Janick und Patrick Furchbrich, Felix Brakemeier
und Kristin Schnauder war das Team der VTR zwar klein, sollte sich aber als fein herausstellen. Patrick
Furchbrich hatte es am schwersten. Das Feld in der U13 war mit 26 Startern voll besetzt. Doch
Furchbrich erwischte einen guten Start und wurde erst in der dritten Runde ausgebremst. Seine guten
Platzierungsspiele brachten ihn letztlich auf einen guten sechsten Platz.
Kristin Schnauder war ebenfalls in der U13 das einzige Mädchen aus dem gesamten Kreisgebiet. Auch sie
hatte es nicht leicht, spielte jedoch bis zum Halbfinale ohne Fehl und Tadel. Die Ruhe und Kraft, die
sie auch im Trainingsbetrieb auszeichnet, ließen die Anfangsnervosität schnell verschwinden. Doch im
Halbfinale reichte es dann nicht ganz gegen die spätere Siegerin Larina Tornow. Das kleine Finale
gewann Kristin dann allerdings mühelos und eroberte den dritten Platz.
Bei den Jungen U11 zählte Felix Brakemeier bereits zum Favoritenkreis. Die Position eins der Setzliste
war dann wie ein Fingerzeig und Motivationsschub zugleich. Felix spielte wie im Rausch und in keiner
seiner vier Partien waren seine Siege gefährdet. Mit Spielwitz und gesunder Verbissenheit kämpfte er
um jeden Ball und nahm so allen anderen den Wind aus den Segeln. Nach dem gewonnen Endspiel war die
Freude über den ersten Turniersieg riesig.
Sensationell dann die Leistung des jüngsten Rintelners. Janick Furchbrich, mit Abstand jüngster der
nach unten offenen Klasse U9 fegte alle Gegner vom Feld. Und das in einer Manier, die ihm so niemand
zugetraut hätte. In vier Matches gab Janick ganze sechs Punkte ab, verteilte dabei zwei mal 15:0/0
und wurde überlegen Turniersieger.