Schaumburger Nachrichten 14.08.2002

Kleines Fnale geht knapp verloren

Geschwister Aits qualifizieren sich für die Landesrangliste

KREIS SCHAUMBURG. Traditionell stark besetzt sind die Badminton-Bezirksranglisten der Doppeldisziplinen, fehlt doch zur Qualifikation für die Landesebene nur eine Rangliste, die es im Einzel noch zu überwinden gilt. Dennoch stellten sich mit Sven und Stefanie Aits zwei Rintelner erfolgreich der Konkurrenz. Denn wider Erwarten sicherten sich die beiden die Qualifikation zur Landesrangliste.

Das erstes Spiel gegen Patrick Bethe/Stefanie Schaper (TSV Neustadt) gaben sie erst nach harter Gegenwehr 5:11, 12:13 ab. Anschließend gewann das Geschwister-Paar die weiteren zwei Partien. Vor allem gegen André Sudhop/Iris Bardenhorst (SSV Pennigsehl) zeigte das Duo über drei Sätze eine starke Leistung. Schließlich ging es gegen die Nienburger René Scholing und Sandra Scharff um den dritten Platz. Nach dem mit 6:11 verlorenen ersten Durchgang sicherten sich die Rintelner Geschwister Satz zwei mit 11:8. Doch im Entscheidungssatz verloren diese dann unglücklich mit 11:13. Ranglisten-Erste wurden Bethe/Schaper.

Sven Aits

KONZENTRIERT: Sven Aits setzt zum Schmetterschlag an. (se)


Im Doppel "pflügte" Aits an der Seite des Neustädters Philip Radecker, der in Rinteln seine Karriere begann, durch das Feld. Zwei Siege sammelte das Doppel, bevor es gegen die Neustädter Bethe-Brüder zum Hauptrunden-Aus in zwei Sätzen kam. Davon unbeirrt spielten Aits/Radecker ihren Stil weiter und sicherten sich den dritten Platz im kleinen Finale.

Dort ging es gegen die klar favorisierten Dirk Reichstein und René Scholing. "Im Grunde war gegen Dirk nichts zu bestellen, aber die beiden fanden kein Konzept", freute sich Aits im Anschluss an die Partie. Gewohnt sicher verwertete er am Netz, was Radecker mit enormen Druck von der Grundlinie vorbereitete und setzte mit steigendem Selbstvertrauen auch eigene Akzente. Sven Aits und Philip Radecker wurden dafür mit Rang drei belohnt. (se)