Schaumburger Wochenblatt 09.10.1999
Hohnhorst in Landesliga weiter auf Tuchfühlung
VT Rinteln weiter auf Rang zwei In Verbandsklasse
Badminton (en) Die Spitzenteams des Kreises belegen in ihren Spielklassen
weiterhin "nur" zweite Plätze. Hohnhorst und Rinteln holten am Wochenende zwar
jeweils zwei Siege; doch für den Sprung an die Tabellenspitze reichte es noch
nicht.
"Ohne Sören hatten wir eigentlich nicht mit vier Punkten gerechnet"; freut sich
Ralf Oldenburg über das Abschneiden des Teams aus Hohnhorst in der Landesliga.
Sören Hamann fehlte der Mannschaft in den Spielen gegen Nordstemmen und Hannover 96.
Drei Spiele gingen durch die Schwächung an Nordstemmen, doch die Ausgeglichenheit
der Hohnhorster Mannschaft sicherte den Sieg über Erfolge im 2. Herrendoppel,
1. Herreneinzel, Damendoppel und -einzel sowie im Mixed. Im Spiel gegen Hannover 96
punktete zusätzlich das 3. Herreneinzel. Für Hohnhorst bedeuten diese Siege den
zweiten Platz in der Tabelle mit einem Punkt Rückstand auf Gifhorn 3.
In der Verbandsklasse läuft die VT Rinteln dem Tabellenführer aus Hildesheim
hinterher. Beide Teams haben den Aufstieg im Visier und Hildesheim hat bisher
noch die besseren Karten. "Ich hoffe, wir können die Sieg über die Herren einfahren",
meint Sven Ottawa auf die Frage nach den Chancen im direkten Duell. Das die
Rintelner Herren besonders stark sind, stellten sie in den Spielen gegen Burgdorf
und Hannover 96 II deutlich unter beweis. Hannover wurde 8:0 aus der Halle gefegt,
gegen Burgdorf hielten sich die Rintelner Herren beim 6:2 schadlos. "Hildesheim hat
die stärksten Damen der Klasse. In diesen Spielen können wir wohl nicht punkten",
so Ottawa. Die Chancen stehen allerdings dennoch gut.
In der Kreisliga scheinen die Teams aus Hameln/Pyrmont wieder das Heft in die
Hand zu nehmen. Der SVV Lauenau 2 holte zwar drei Punkte und verbesserte sich
dadurch auf den dritten Tabellenplatz, hat aber jetzt noch einen Punkt Rückstand.
"Endlich haben wir auch mal in den Spielen gepunktet, in denen wir das bisher immer
auch wollten." Marlies Athmer freute sich mit ihrer Mannschaft, gerade dem
Tabellenersten ein 4:4 abgerungen zu haben. Der TuS Germania Hohnhorst 4 wollte
eigentlich die Spitze übernehmen, aber Verletzungspech brachte dem Team zwei
klare Niederlagen ein.
In der 1. Kreisklasse übernahm die VTR 4 die Tabellenführung durch zwei 5:3-Erfolge.
Dabei hatte Mannschaftsführer Rolf Klein alle Hände voll zu tun, überhaupt eine
Mannschaft zustande zu bekommen. Das das Rumpfteam dennoch zwei Erfolge verbuchen
konnte, zeigt, dass die VTR klar dem Favoritenkreis zuzuordnen ist.