Schaumburger Nachrichten 18.10.1999

Freude bei Germania, Trauer in Rinteln

Hohnhorst/Rinteln. Der TuS Germania Hohnhorst ist bis auf einen Punkt an den Spitzenreiter der Badminton-Landesliga, den BV Gifhorn, herangerückt. Die Hohnhorster deklassierten den Spitzenreiter überraschend 7:1. Im zweiten Spiel besiegte der TuS das Schlusslicht VfL Grasdorf 5:3. TuS-Spielerin Kerstin Oldenburg hatte ein schwereres erstes Spiel erwartet. Aus der gemeinsamen Jugendzeit habe sie sich noch an die Spielerinnen des BV Gifhorn erinnert und diese stärker in Erinnerung gehabt. So kam es, dass einzig Sören Hamann sein Einzel abgeben musste. Carsten Büsing/Sören Hamann, Henning Kurok/Frank Grabowski sowie Büsing und Grabowski gewannen in drei Sätzen. Das Mixed mit Silke Oldenburg/Henning Kurok, das Damendoppel mit den Oldenburg-Schwestern sowie das Einzel von Kerstin Oldenburg gingen glatt an den TuS. Gegen den VfL Grasdorf verloren die Herren alle Punkte.

Nach 1:3 Punkten aus zwei Spielen in der Verbandsklasse zeigte sich die VT Rinteln enttäuscht. "Das könnte bei drei Punkten Rückstand schon das Aus im Titelrennen bedeuten", sagte Pressewart Stefan Engler. Dem 4:4 im Spiel gegen den MTV Nordstemmen II ließ die VT das 2:6 gegen den Tabellenführer VfV Hildesheim folgen. Eine der Ursachen war das Fehlen von Philipp Radecker, der mit dem Landeskader im Trainingslager war. Zudem verletzte sich Christian Rudat am Knöchel und musste kampflos passen. (em)