Schaumburger Zeitung 11.03.1999

Sensation durch Oldenburg

Hohnhorsterin mit Sandra Scharff für NBV-Masters qualifiziert

Kerstin Oldenburg vom TuS Hohnhorst erwischte ein glänzendes Wochenende bei der NBV-A-Rangliste der Doppeldisziplinen. Gemeinsam mit ihrer Nienburger Partnerin Sandra Scharff erreichte sie Rang zwei und hat sich damit zum NBV-Masters qualifiziert.

Kerstin Oldenburg

Kerstin Oldenburg überraschte die Favoriten


Nicht so gut lief es für die Herren aus Schaumburg. Die Rintelner Eike Westermann/Christian Rudat schlugen sich in Cuxhafen zwar achtbar, kamen aber über Rang 13 nicht hinaus. Mit den beiden Siegen in der Platzierungsrunde über Fuchs/Wewetzer (Harkenbleck/Gifhorn) und Groß/Kleinert (USC Braunschweig) zeigten sie am Ende klar aufsteigende Tendenz. Sven Ottawa und Henning Kurok verloren das Auftaktdoppel gegen Christoph Schröder/Andre Sudhop. Nach diesem Spiel steigerten sich Ottawa/Kurok von Spiel zu Spiel. Sie gewannen vier der letzten fünf Spiele und mussten letztlich die starken Delmenhorstern Eilers/Behrens passieren lassen. Damit sprang am Ende der neunte Rang heraus. Die stärksten Leistungen zeigten aber Kerstin Oldenburg und Sandra Scharff. Gerade mal drei Spiele mussten sie auf dem Weg ins Finale bestreiten und bezwangen dabei unter anderem im Halbfinale die klaren Turnierfavoritinnen Anja Schulz/Martina Oestmann (Dehnenhoreter FC) in drei spannenden Sätzen. Im Endspiel setzten sich Oldenburg/Scharff dann lange zur Wehr, waren aber letztlich Bianca Pils/Susanne Cloppenburg (Gifhorn/Varel) 9:15 und 7:15 unterlegen. Mit Rang zwei haben sie sich allerdings klar für das erstmals auszuspielende NBV-Masters qualifiziert, einem Preisgeldturnier, zu dem sich die besten acht der aktuellen Landesrangliste treffen werden.

Stefan Engler