Schaumburger Wochenblatt 30.12.1998
Hohnhorst weiter auf Tuchfühlung
Rinteln jetzt allein an der Spitze
(en) In der Landesliga bleibt der TuS Germania Hohnhorst weiter im
Titelrennen. Mit dem 5:3 über Nordstemmen ist aus dem Spitzentrio nun ein Duo
geworden.
Zunächst gab es für Hohnhorst allerdings leichte Punkte. Der Gegner aus Northeim
konnte nicht vollzählig antreten und schenkte den Hohnhorstern damit zwei Punkte.
Zwei weitere mußten dann gegen Nordstemmen folgen. Doch das 1. Herrendoppel ging
gleich verloren. Henning Kurok/Ulf Fildebrandt, die zuletzt so erfolgreich zusammen
agierten, verloren in drei Sätzen. Carsten Büsing/Sören Hamann konnten allerdings
ausgleichen. Die Damen des Mitkonkurrenten um den Aufstieg bereiteten Hohnhorst
aber unerwartete Probleme. Silke und Kerstin Oldenburg mußten sich nach drei
Sätzen dem Nordstemmener Damendoppel geschlagen geben und Marina Gelse spielte
im Einzel glücklos. Nordstemmen führte also 3:1, bevor Hohnhorst mit den
Herreneinzeln herankam. Fildebrandt, Büsing und Hamann ließen nichts anbrennen.
Schließlich behielten auch Henning Kurok/Silke Oldenburg im Mixed die Oberhand
zum 5:3. Mit diesem Sieg der Hohnhorster ist Nordstemmen aus dem Rennen, nur
Pennigsehl steht dem Aufstieg noch im Weg. Der TuS muß im Januar zwei klare
Siege einfahren, um noch auf Platz eins vorstoßen zu können.

Im Angriff: Mirja Nacke von der VTR zeigte im Einzel gegen
Wettbergen eine hervorragende Leistung (Engler)
In der Bezirksoberliga steht die VT Rinteln vor dem Triumph. In eigener Halle
besiegte das Team um die Leistungsträger Christian Rudat und Sven Ottawa den SV
Harkenbleck 6:2 und gewann gegen Wettbergen 7:1. Rinteln zeigte dabei eine
geschlossene Mannschaftsleistung und geriet nie in Gefahr, Punkte abzugeben.
"Die gewonnenen Spiele waren allesamt klar für uns und die Niederlagen gegen
Harkenbleck gab es erst im dritten Satz." Lars Ottawa kann mit der Leistung
seiner Mannschaft sehr zufrieden sein. Tim Krüger, Angelika Peddinghaus und
Christian Rudat hielten sich einmal mehr schadlos und schufen damit eine sichere
Basis für die letzten Spiele im Januar. Besonders, weil der Konkurrent Langenhagen
gegen Harkenbleck patzte nur unentschieden spielte. Damit steht die VTR jetzt
allein an der Tabellenspitze. Der TuS Germania Hohnhorst hatte eine Woche zuvor
bereits zwei Siege eingefahren. Matthias Blume und Co. besiegten den SC Weyhe
6:2 und rangen Nienburg einen 5:3 Erfolg ab. Damit liegt der TuS jetzt auf Platz
vier der Tabelle, nur zwei Punkte hinter Nienburg. Am letzten Spieltag wartet mit
Rinteln und Langenhagen allerdings das Spitzenduo auf den TuS, schwer also,
Platz vier zu halten.

Service Hohnhorst: die Zweite des TuS bewegt sich nach zwei Siegen
weiter im vorderen Mittelfeld der Bezirksoberliga (Engler)
In der Bezirksklasse erwischten die Schaumburger Teams einen mäßigen Tag. Hagenburg
konnte zwar gegen den TuS Hohnhorst 5:3 gewinnen, ging aber gegen den FC Schwalbe
0:8 unter. Besonders die VT Rinteln 2 hatte auf dieses Match gehofft, doch an
Schützenhilfe aus Hagenburg war nicht zu denken. Hohnhorst verlor schließlich
auch das Match gegen den sicheren Absteiger Drakenburg 3:5 und findet sich jetzt
auf Rang 5 der Tabelle wieder, allerdings weit von einer Abstiegsgefahr entfernt.