Schaumburger Nachrichten 25.11.1998

Primus mit leichten Problemen gegen den Letzten, Aufwärtstrend für Germania III

Rintelner mit Riesenschritten zum Titel

KREIS SCHAUMBURG. In der Volleyball-Bezirksklasse West hat die VT Rinteln II ihre Siegesserie mit dem 7:1 gegen den Tabellenletzten aus Drakenburg fortgesetzt, den TSV Hagenburg schlug das Team von Stefan Engler 5:3. Der TuS Germania Hohnhorst III hat sich mit zwei Siegen endlich vom Tabellenende gelöst. Der Spieltag in Hagenburg war von Problemen auf allen Seiten gekennzeichnet. Der Gastgeber entschuldigte sich gleich zu Beginn für die extrem rutschige Halle, die direkt im Anschluß an den Spieltag für den Spielbetrieb gesperrt wurde, die VT Rinteln hatte für die kühlen Hallentemperaturen nicht die richtigen Bälle dabei, und die VT Rinteln III mußte einmal mehr mit Ersatz antreten.

Davon unbeeindruckt zeigte sich aber die VT Rinteln II. Nachdem das Team dem TSV einige Bälle abgekauft hatte, gewannen Sven Aits/Philip Radecker in gewohnter Manier das erste Herrendoppel, Stefanie Battefeld/Katja Spengler behielten im Damendoppel die Oberhand. Der deutliche Sieg von Sven Aits/Katja Spengler unterstrich die momentane Stärke der Rintelner in den Doppeldisziplinen. Zum 5:3-Endergebnis steuerten Philip Radecker und Andreas Jeschke mit klaren Siegen in den Einzeln die Punkte bei.

VT Rinteln II

SIEGESSERIE: Die VT Rinteln II läßt sich weder von den Gegnern noch von widrigen
Umständen stoppen und führt die Tabelle der Bezirksklasse souverän an (Engler)


Im Spiel gegen den TuS Drakenburg sollte die VTR II eigentlich nichts anbrennen lassen, und das 7:1 klingt entsprechend deutlich. Vier der sieben Punkte mußten allerdings im dritten Satz erstritten werden. Diese gingen aber klar an Rinteln. Der TuS Germania Hohnhorst III hat sich mit zwei Siegen vom Tabellenende gelöst. Das Team um Sprecher Thomas Jacoby gewann mit einer starken Leistung und vier gewonnenen Dreisatzmatches gegen den SVV Lauenau 6:2. Alle Herreneinzel gingen an Hohnhorst, dazu das 2. Herrendoppel, das Mixed und das Damendoppel. Besonders in Szene setzte sich Jens Müller im ersten Herreneinzel. Endlich konnte er jene Nervenschwäche ablegen, die ihn bisher oft Punkte kostete. In einem packenden Match von mehr als einer Stunde Länge rang er Matthias Sachau 15:9, 10:15 und 17:15 nieder und sorgte damit für die Vorentscheidung. Im zweiten Spiel gab es gegen die SG Hameln/Rumbeck ein deutliches 6:2, bei dem keiner der Siege knapp war. (ne)