Schaumburger Mannschaften steigen an diesem Wochenende in die Punktspiele ein
Hohnhorster Germanen und VT Rinteln greifen nach den Sternen
KREIS SCHAUMBURG. Morgen beginnt für die Badmintonspieler des Kreises die neue
Saison. Großes wird vor allem von den ersten Mannschaften aus Hohnhorst und
Rinteln erwartet, die sich verstärkt haben und damit in ihren Klassen zu den
Favoriten zählen.
Eine gute Position hat sich das Team des
TuS Germania Hohnhorst verschafft.
Zwar wird ihm Sven Ottawa fehlen, der nach Rinteln zurückgekehrt ist, doch die
Verstärkungen der Hohnhorster können sich sehen lassen. Aus Seelze kommen Sören
Hamann und Britta Kurok, aus Wunstorf Carsten Büsing und Marina Gelse und von
Hannover 96 Daniel Ihrke - fast eine ganz Mannschaft also. Damit rückt das Team
in den Kreis der Titelanwärter, denn in der vergangenen Saison hatte es sich in
der Vorrunde lediglich den überlegenen Neustädtern beugen müssen und war Zweiter
der Herbsttabelle. Für die Rückrunde war das Team dann aber nicht mehr motiviert
und landete schließlich auf Platz vier: Dazu Kapitän Frank Grabowski: "Aufgrund
unserer Verstärkungen möchten wir in jedem Fall wieder um die Meisterschaft
mitspielen. Ob es am Ende reicht, müssen die ersten Spiele zeigen." Das erste
Auswärtsspiel findet in Schaumburg statt, der TSV Barsinghausen mußte die Bad
Nenndorfer Halle im Sportcenter des Gewerbegebiets anmieten. Die Hohnhorster
Kontrahenten am Sonnabend (15 Uhr) heißen SSV Pennigsehl und TuS Wettbergen.
"Vier Punkte sind eingeplant", legt sich Grabowski fest.
Ebenfalls an der Tabellenspitze will sich die
VT Rinteln etablieren. Der
Bezirksoberligist hat sich mit Sven Ottawa und Christian Rudat verstärkt, dazu
gesellt sich der starke Eike Westermann, auf den die Rintelner vor allem im
Einzel bauen. Die Konkurrenz kommt allerdings aus dem eigenen Kreis. Das zweite
Team aus Hohnhorst wird nach der Verstärkung der ersten Mannschaft ebenfalls
von den Neuzugängen profitieren und so wesentlich stärker als im vergangenen
Jahr sein. Ebenfalls stark einzuschätzen sind die Teams aus Nienburg und
Harkenbleck. "Einen Platz im oberen Tabellendrittel wollen, wir schon
erreichen," sagt Lars Ottawa, Trainer der Rintelner, "aber wir sind sicher
nicht die klaren Favoriten auf den Aufstieg."
In der Bezirksklasse will die
VT Rinteln II endlich den Aufstieg schaffen.
Im vergangenen Jahr reichte es nur zu Platz zwei, nachdem das Team sich dem TuS
Seelze zweimal geschlagen geben musste. Doch auch in dieser Klasse ist die
Konkurrenz groß. Der FC Schwalbe wird wieder im oberen Drittel zu finden sein
und auch Hohnhorst und Hagenburg werden zahlreich punkten. Der Tabellenvierte
der letzten Saison,
Victoria Lauenau, wird allerdings große Probleme bekommen.
Mit Matthias Benckler und Volkhard Simoneit haben zwei Leistungsträger den Verein
verlassen.
Im Kreis werden die Karten komplett neu gemischt. Alle Schaumburger Teams müssen
sich neu einordnen. Vor allem die Konkurrenz, aus dem Nachbarkreis Hameln-Pyrmont
ist groß. In der Kreisliga kann dennoch die
SG Eilsen/Bückeburg als Favorit
gelten. Der Absteiger aus der Bezirksklasse sieht sich den starken Mannschaften
aus Hameln und Bad Pyrmont gegenüber, strebt aber den direkten Wiederaufstieg an.
Die Teams aus des
TuS Jahn Lindhorst und
TSV Hagenburg werden sich
wohl erneut mit einem Platz im Tabellenmittelfeld zufrieden geben müssen.
Im der 1. Kreisklasse geht die
VT Rinteln IV auf die Tabellenspitze los
und muß sich dort mit dem VfL Hameln, dem Absteiger SG Hameln/Rumbeck und der
TuS Germania Hohnhorst IV auseinandersetzen. Prognosen mag hier keiner
so recht abgeben, für alle steht der "Spaß" im Vordergrund. Wenn aber die erste
Tabelle veröffentlicht sein wird, wird auch der Kampf um die Tabellenspitze
wieder wichtig werden. (ne)