Schaumburger Zeitung Juni 1998
Oldenburg/Rudat im Mixed einsame Spitze
Waldfriedenturnier mit 140 Teilnehmern
Matthias Blume und Matthias Pfaffe waren zufrieden. Mehr als 140 SpielerInnen hatten
für das Waldfriedenpokalturnier gemeldet und das Organisationsteam hatte alle Spiele gut
über die Bühne gebracht. Für die Schaumburger Aktiven gab es einiges zu feiern.
In der D-Klasse spielten die Lauenauer Gode/Wehrhan mit zwei spannenden Dreisatzmatches
ins Endspiel. Geschwächt durch diese anstrengende Vorrunde unterlagen sie allerdings
Sperber/Möller deutlich. Leichter hatte es ihre Vereinskammeradin Marlies Athmer. Sie
erspielte sich zwei leichte Erfolge auf dem Weg in das Endspiel des Dameneinzels. Doch
auch sie unterlag hier deutlich gegen Brodersen.

Der Hohnhorster Matthias Blume organisierte das Turnier und holte sich noch zwei Podiumsplätze
In der C-Klasse setzten aus Schaumburger Sicht die Akteure des TuS Germania Hohnhorst
die Akzente. Blume/Grüning, an Position 2 gesetzt, spielten sich ohne große Probleme
durch das Turnier bis ins Endspiel gegen Wehrstedt/Naumann, konnten dieses Match aber
nicht mehr gewinnen. Im Mixed spielten sich Matthias Blume/Andrea Dohmeier ins Halbfinale,
doch unterlagen dort knapp in drei Sätzen. Im Spiel um Platz drei dominierten sie aber
15:5/3 gegen Migge/Schmidt. Andrea Dohmeier war auch im Doppel erfolgreich. Gemeinsam
mit Antje Dittberner führte ein leichter Erstrundensieg ins Halbfinale, in dem die
Hohnhorsterinnen den späteren Siegerinnen Heide/Krause (SV Mehle) unterlagen. Im Spiel
um Platz drei hatten die Hohnhorster aber erneut Glück und sicherten sich das Match.
Im Herreneinzel kämpfte sich Jürgen Assing durch die Konkurrenz. Ihm stellten sich nur
die Martel-Brüder entgegen. Einen von ihnen ließ Assing im Halbfinale noch hinter sich,
dem anderen unterlag er aber nach drei harten Sätzen 14:17/15:4 und 15:17.
In der Königsklasse erspielten sich Kerstin Oldenburg/Sandra Scharff (Hohnhorst/Nienburg)
gegen starke Konkurrenz Platz 3, nachdem sie im Halbfinale den späteren ersten
Nonnenberg/Bardenhorst (Neustadt/Gildehaus) in drei Sätzen unterlegen waren. Kerstin
hatte sich tags zuvor allerdings bereits den Sieg im Mixed gesichert. Mit dem Rintelner
Christian Rudat hatte sie einen der besten Mixedakteure des Kreises zum Partner,
entsprechend leicht verliefen die ersten Begegnungen. Das Endspiel gegen Sudhop/Bardenhorst
verlief lange Zeit sehr ausgeglichen. Oldenburg/Rudat hatten in den entscheidenden
Momenten aber immer den besseren Ball zu bieten und siegten 15:11/12.
Einmal im Jahr zieht es auch den Lindhorster Kai Görz zurück in die Heimat. Gemeinsam mit
seinem Stuttgarter Doppelpartner Hytrek ist die Reise nach Hohnhorst zur Tradition geworden.
Siege scheinbar auch. Diesmal allerdings nicht wie in den letzten Jahren im Einzel,
sondern im Doppel. Görz/Hytrek zeigten dabei Konditionstärke. In allen Spielen mussten
sie über drei Sätze gehen. Im Halbfinale gegen Sven Ottawa/Henning Kurok (Rinteln/Hohnhorst)
geben sie den ersten Satz ab, behaupteten sich gegen die Schaumburger aber mit sicherem
Spiel 7:15/15:11/3. Im Endspiel gegen die Neustädter Bethe/Mundtkowski verschliefen sie
Satz zwei, hatten aber genug Reserven, um sich 15:8/5:15/15:3 durchzusetzen.
Stefan Engler