Schaumburger Zeitung 25.01.1998
Ranglistensieg für Björn Oberländer
Wie die Senioren, war auch der Schüler-Nachwuchs in Nienburg aktiv, um seine
Bezirksrangliste auszuspielen. Für die Aktiven aus Schaumburg gab es dabei Siege
bei den jüngsten und bei den ältesten.
Das Mädcheneinzel U11 war eine sichere Beute von Maren Schönfelder und Kathrin
Kittler vom TSV Hagenburg. Beide waren in ihrer Gruppe in keinem Spiel gefordert
und bestritten untereinander ein spannendes Finale über drei Sätze. Maren behielt
dabei 11:10/4:11 und 11:4 die Oberhand. Für die Jungen aus Schaumburg hingen die
Trauben allerdings noch zu hoch. Als bester belegte Ole Aldag einen guten sechsten
Platz, vor den Hagenburgern Benjamin Butz und Kevin Schneevogt. Ihnen allen wird
eine erfolgreiche Zukunft vorhergesagt.
Lars Ottawa, Lehrwart des Bezirks, zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem, was
die kleinsten schon zu bieten hatten und forderte die Vereine auf, sich diesen
heranwachsenden Talenten weiter anzunehmen.
In der Klasse U13 konnten sich keine Schaumburger im Vorderfeld platzieren. Linda
Peters belegte bei den Mädchen Platz sechs, Moritz Aldag wurden bei den Jungen Zehnter.
Bei den ältesten der Klasse U15 kamen die erfolgreichsten Akteure ebenfalls aus Rinteln.
Stefanie Aits war allerdings mehr zuzutrauen, als Platz 5. Sie verlor das zweite Spiel
der Hauptrunde gegen Henrieke Oldenstädt knapp 12/11:9. Im verbleibenden Platzierungsspiel
setzte Stefanie sich deutlich gegen Annika Guttmann aus Pennigsehl durch.
Kampfgeist zeigten die Jungen. Matthias Steffen aus Hagenburg überstand Runde eins ohne
Kratzer, ebenso Martin Engel aus Hohnhorst. Beide scheiterten allerdings im Viertelfinale
und trafen in der Platzierungsrunde aufeinander. Martin Engel konnte sich durchsetzen und
belegte damit den 5. Rang, Matthias Steffen wurde 8. Mehr Glück hatte Björn Oberländer
aus Rinteln. Nach Freilos in der ersten Runde drang er ohne Mühe ins Halbfinale vor. Gegen
Thorben Jüttner aus Pennigsehl ging es in die Verlängerung, doch Björn setzte sich
15:7/5:15/18:13 durch. Das Endspiel gegen Fabian Sperber von Hannover 96 ging ebenfalls
in die Verlängerung. Björn gewann den ersten Durchgang 15:6, ließ dann aber nach und gab
Durchgang zwei mit dem gleichen Ergebnis ab. Im Entscheidungssatz berief er sich aber auf
seine Stärken und setzte sich 15:8 durch. Nach seiner überstandenen Gehirnerschütterung
setzt er also Zeichen auf dem Weg nach oben.
Stefan Engler