Schaumburger Wochenblatt 08.04.1995
VT Rinteln Kreisklassensieger!
Nachwuchs aus Hohnhorst in den Finalbegegnungen klar beherrscht
dan BADMINTON. Die hervorragende Jugendarbeit der
VTR-Badmintonsparte hat wieder einmal Früchte getragen. Im Finale der
Jugendpunktspielrunde war die Rintelner Mannschaft der Hohnhorster Konkurrenz
deutlich überlegen.
Zunächst wurden die Finalteilnehmer überkreuz ausgespielt. Hier
setzten sich die Staffelersten VT Rinteln und TuS Germania Hohnhorst erwartungsgemäß
klar mit 8:0 und 6:2 gegen die Konkurrenz aus Lindhorst/Beckedorf und Bad Pyrmont
durch. Doch auch das Finale verlief unerwartet deutlich. Schon nach den Doppeln lag
die Germania mit 0:2 im Rückstand: Sven Aits und Stefan Schröder bezwangen ihre
Hohnhorster Gegner Benjamin Bartsch und Lars Thiel mit 15:3/15:4 und auch die erst
13 Jahre alten Eike Westermann und Philip Radecker ließen ihre Kontrahenten mit
15:5 und 15:8 keine Chance. Die beiden nächsten Spiele gingen erwartungsgemäß an
die Germania. Das 13-jährige Nachwuchstalent Eva Bremer setzte sich dank ihrer
überragenden Technik und großen Umsicht gegen die sich tapfer wehrende Katrin
Artelt mit 11:1/11:4 durch, und auch Daniel Ihrke, fünfter der Niedersachsenrangliste,
fand nach einem verschlafenen ersten Satz zu alten Kräften zurück. Mit gut plazierten,
oft angetäuschten Schlägen trieb er Sven Aits vor sich her und triumphierte
schließlich mit 9:15/15:4/15:3.
Die restlichen Begegnungen entschieden die Rintelner zu ihren
Gunsten: Das Damendoppel sicherten sich Stefanie Battefeld und Katrin Artelt mit
11:4/11:3, Stefan Schröder besiegte im zweiten Einzel den schlecht aufschlagenden
Olaf Mötz mit 15:5 und 15:13 und Eike Westermann gönnte seinem Gegner sogar nur
einen einzigen Punkt. Am Ende holten sich die Rintelner den Titel der besten
KreisklassenMannschaft verdient mit 6:2 Zählern.
Im kleinen Finale trat die SG Lindhorst/Beckedorf gegen den
MTV Bad Pyrmont an und gewann 5:3.

Schaumburgs Nummer 1: Der VTR-Nachwuchs in der Besetzung
(hinten v.l.) Sven Aits, Stefanie Battefeld, Katrin Artelt, Stefan Schröder
(vorne v.L) Philip Radecker und Eike Westermann. Foto: dan