General Anzeiger 21.12.1994

Kampf um den Klassenerhalt

BADMINTON (fu). KREISLIGA Kurz vor der Weihnachtspause hat der Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga einen neuen vorläufigen Höhepunkt erreicht, da auf Kreisebene voraussichtlich zwei Mannschaften aus jeder Klasse absteigen werden: Die erste Mannschaft des TuSpo Bad Münder konnte sich noch einmal von der unglücklichen Position sieben lösen, indem sie sich am Wochenende in Hameln vier Punkte sicherte. Sie besiegte den Tabellenzweiten VfBHW Hameln unter Aufbietung aller Kräfte mit 3:5 und bekam als Bonus vom MTV Rumbeck, der aus akutem Spielermangel nicht antrat, noch ein 8:0 geschenkt.

SV Victoria Lauenau II

Kämpft in der Kreisliga um Position zwei: Victoria Lauenau II.


Derart mit Siegen ausgestattet, hat das Team um Mannschftsführer Cord Schulze nun erst einmal wieder sicheren Boden unter den Füßen. Ob das so bleibt, ist allerdings noch fraglich, denn am 14. Januar muß gegen die VT Rinteln III, die ebenfalls um den Klassenerhalt bangt, mindestens ein Unentschieden erreicht werden, um die Position zu halten. Die Rintelner jedoch kämpfen um jeden Punkt und haben zuletzt gegen die Mittelfeldmanschaften Hohnhorst und Rumbeck 4:4 gespielt. Wieder Aussichten auf den zweiten Platz hat die zweite Mannschaft der Victoria Lauenau. Sie liegt nur noch einen Zähler hinter dem VfBHW, hat aber noch vier Spiele ausstehen.

In der ERSTEN KREISKLASSE hat der Primus TSV Hagenburg I erwartungsgemäß und ohne Probleme sein Konto um vier weitere Pluspunkte ergänzt. Leistungsträger Gerd Kretschmann und seine Kameraden müssen sich beim derzeitigen Stand von 22:0 keine Sorgen mehr um den Aufstieg machen, denn der Verfolger Hohnhorst IV liegt trotz der jüngsten Siege mit 14:10 weit abgeschlagen. LindBeck II mußte sich nach einem Unentschieden gegen die SG Eilsen/Bückeburg und einer 2:6-Niederlage gegen Bad Münder vom dritten Platz trennen und ist derzeit fünfter. Abstiegsgefährdet ist Lauenau III, die an diesem Wochenende durch Nichtantritt wichtige Punkte verschenkte.

Auch in der ZWEITEN KREISKLASSE steckt eine Vertretung der VT Rinteln in argen Problemen: Nach einem schlappen 2:6 gegen Hagenburg und einem Patt gegen das Schlußlicht Wallensen ist die VT Rinteln V Vorletzter und damit Anwärter auf eine Freirunde in der dritten Kreisklasse. Die SG Hemeringen konnte sich durch ein 4:4 gegen den ehemaligen Tabellenführer Bückeberge und ein 7:1 gegen Rumbeck die Tabellenspitze erkämpfen und hofft nun auf den Aufstieg. Doch auch Bückeberge liegt noch im Rennen, da die beiden letzten noch ausstehenden Spiele gegen die Abstiegskandidaten keine große Schwierigkeit darstellen dürften.

Hagenburg IV bleibt in der DRITTEN KREISKLASSE weiterhin ohne Sieg und hat nach dem letzten 0:8 nun schon 20 Zähler gegen sich stehen. Potentieller Aufsteiger ist der VfL Hameln III, der momentan zwar nur auf Position zwei steht, aber noch kein Spiel abgeben mußte.