Frühjahr 1994 in irgendeiner Zeitung
Fast alle Vereine haben Saisonziel erreicht
BADMINTON. Die Saison 1993/94 ist auf Verbands- und Bezirksebene abgeschlossen.
Für die Schaumburger Vereine verlief die Saison nicht gerade traumhaft, aber dennoch
haben fast alle Vereine ihr Saisonziel erreicht.
Verbandsklasse: In der höchsten bisher von Schaumburger Vereinen erreichte
Klasse kann die erste Mannschaft der Germania Hohnhorst zufrieden sein. Trotz viel
Verletzungspech konnte sich das Aushängeschild der Germania in der Verbandsklasse
halten. Daran änderte auch der letzte Punktspieltag nichts, wo das Team um Matthias
Blume überraschend gegen den Absteiger Hildesheim mit 3:5 verlor. Nach einer
Punkteteilung mit dem Drittplazierten Burgdorf ist das ehemals ausgeglichene
Punktekonte jetzt leicht in den negativen Bereich verschoben. Dennoch bleiben die
Hohnhorster optimistisch, es den Spielern von Hannover 96 gleich zu tun und den
Schritt in die Landesliga zu schaffen.
Bezirksliga Nord: In der Bezirksliga Nord sieht es für Schaumburg schon etwas
enger aus. Hier wird sogar mit der ersten Mannschaft der SG Eilsen/Bückeburg der
Absteiger gestellt. Das Team der Spielgemeinschaft bäumte sich am letzten
Punktspieltag noch einmal gegen die SG DiephoIz auf und trotzte dem Gegner einen
Punkt ab, aber gegen den SC Weyhe unterlagen sie dann denkbar knapp mit 3:5.
Ähnlich verlief es bei der zweiten von drei Mannschaften aus Schaumburg, der
zweiten Mannschaft der Germania Hohnhorst. Anders als bei ihren Vereinskameraden
verlief ihre Saison bedeutend kritischer und es wurde dringend noch ein Punkt
gebraucht, um sich von der SG Eilsen/Bückeburg abzusetzen und dem Gespenst des
Abstieges noch einmal zu entgehen. Die Aufgabe war schwieriger, denn die Gegner
Altwarmbüchen und Rinteln standen an Platz Vier und Drei der Tabelle und gegen so
kam es gegen Altwarmbüchen auch zur erwarteten 2:6 Niederlage. Gegen Rinteln I
kam es dann aber zur überraschenden Punkteteilung und Hohnhorst bekam so noch
den dringend benötigten Punkt zum Klasserhalt. Rinteln tat dieser Punktverlust
nicht weh; denn trotz klarer Niederlage gegen Aufsteiger Neustadt/Wunstorf haben
die Rintelner ihr Ziel, einen Platz unter den ersten Drei, erreicht. Hauptziel
wird es nun sein, diesen Platz auch bei einer möglichen Schwächung der Mannschaft
zu verteidigen.
Bezirksklasse West: Auch hier war der dritte Platz Ziel einer Schaumburger
Mannschaft: Victoria Lauenau um Mannschaftsführer Alexander Vogt. Die Mannschaft,
die zu den spathischsten in der Bezirksklasse zählt, war aber darauf angewiesen,
daß der Rivale Neustadt/Wunstorf II nicht mehr als ein Punkt am letzten
Punktspieltag holt. Dies schien kein Problem, trat die Mannschaft gegen die Nummer
Eins und Zwei der Bezirksklasse an. Dennoch wurde es noch einmal eng, den die
Spieler der SG rangen Aufsteiger Berenbostel tatsächlich ein Unentschieden ab,
aber da sie gegen den Tabellenzweiten Hannover 96 klar mit 6:2 unterlagen, ging
für Lauenau die Rechnung noch einmal auf. Am Tabellenende war es nicht ganz so
spannend. Stadthagen stand als Absteiger fest, darum wurde im Duell
Pyrmont-VT Rinteln II nur noch der Vorletzte ermittelt. Ging in der Hinrunde diese Begegnung
noch Unentschieden aus, so unterlag diesmal die Rintelner Mannschaft um
Mannschaftsführer Michael Brakemeier klar mit 2:6. Bis zur nächsten Saison wird
man sich sicherlich etwas einfallen lassen müssen, wenn man den Platz in der
Bezirksklasse verteidigen will.

Die erste Mannschaft von Viktoria Lauenau: v.l. Tim Oodes, Alexander Vogt,
Kathrin Vogt, Matthias Sachau, Ina Oodes, Matthias Benkler