Spartenversammlung 2005

Protokoll der Spartenversammlung der Badmintonsparte
des TuS Germania Hohnhorst vom 15.04.2005 in Haste.

Teilnehmer: Carsten Büsing, Jens Kiel, Gerd Nappke, Britta Kurok, Sören Hamann, Dennis Schleef, Benjamin Bartsch, Thomas Jacoby, Christoph Schröder, Matthias Pfaffe, Frank Grabowski, Kerstin Oldenburg, Rosi Pfaffe, Gisela Buße, Andrea Reinhold, Angela Pfaffe, Kalle Buße, Anette Pinkernell, Sandra Pfaffe, Florian Gura, Doris Krumfuß, Hans-Peter Pfaffe, Andrea Schröder.

Protokollant: Florian Gura.

1. Begrüßung und Jahresrückblick von Carsten Grüning.
Carsten äußert sich nach seinem Vortrag zum Jahresrückblick ergänzend sehr zufrieden mit der Schüler- und Jugendarbeit. Unzufrieden hingegen ist er mit der aktuellen Trainingsbeteiligung. Er kritisiert ebenfalls die seiner Meinung nach schlechte Mannschaftssituation. In der vergangenen Saison traten Hohnhorster Mannschaften oftmals nicht komplett an.

Anschließend gibt er neueste Informationen aus dem NBV wieder: Ein Eilantrag auf Abschaffung der Regel, die es Mannschaften ermöglicht, mit nur drei Herren bzw. einer Dame an einem Punktspiel teilzunehmen, wurde abgelehnt. In der Vergangenheit wurde diese Regel von mehreren Vereinen in unsportlicher Art und Weise ausgenutzt. Hiervon betroffen war in der vergangenen Saison insbesondere unsere dritte Mannschaft.

Die Badmintonsparte des TuS Germania hat derzeit 122 Mitglieder. Nur wenige davon sind wohnhaft in Hohnhorst. Der mitgliedermäßige Anteil der Badmintonsparte am Gesamtverein beträgt 21%.

2. Berichte der Mannschaften.

2.1. Bericht der ersten Mannschaft: In der Verbandsklasse Hannover wurde das zu Saisonbeginn angestrebte Ziel, nämlich eine Platzierung in den vorderen Tabellenrängen, nicht erreicht. In der Abschlusstabelle wurde Platz 6 belegt.

2.2. Bericht der zweiten Mannschaft: Nach einem guten Verlauf der Hinrunde – es bestand Tuchfühlung zu den Tabellenführenden – traten in der Rückrunde Probleme personeller Art auf. Das Ergebnis nach einer schlechten Rückrunde war dann Platz 5 in der Bezirksoberliga.

2.3. Bericht der dritten Mannschaft: Es mussten im Verlauf der Spielzeit zwei Komplettausfälle bei den Herren kompensiert werden. Es konnte entsprechend fast nie mit einer kompletten Mannschaft angetreten werden. Dennoch bedeutete letztendlich der 7. Platz den Klassenerhalt in der Bezirksklasse.

2.4. Bericht der vierten Mannschaft: Ein großer Erfolg war zunächst die Qualifikation für die Endrunde der Kreisklasse, in der am Ende ein 4. Platz und damit ein sehr gutes Ergebnis erzielt wurde.

3. Bericht der Schüler- und Jugendwarte.
Es nehmen derzeit viele Schüler und Jugendliche regelmäßig und eifrig am Training teil. Die Anzahl der Schüler beträgt ca. 20, die der Jugendlichen ca. 15. In der vergangenen Saison belegte unsere Jugendmannschaft in der Bezirksliga den vorletzten Platz. Hierbei sind die sehr spielstarken gegnerischen Mannschaften zu betonen.

Die Schüler-Kleinmannschaft qualifizierte sich im Lauf der Saison für die Endrunde der besten Mannschaften und belegte dort letztlich einen sehr guten dritten Platz. Auf der letzten B-Rangliste belegten Vanessa, Marie, Aileen und Marvin vordere Plätze. Zukünftig ist geplant, zwei neue Spieler aus Berenbostel in die Jugendmannschaft zu integrieren.

4. Kassenprüfung.
Die Kassenprüfung erfolgte durch Peter Pfaffe. Die Kassenführung ist einwandfrei. Da im Vorjahr kein Kassenprüfer gewählt wurde, soll der heute neu gewählte Prüfer eine zusätzliche rückwirkende Prüfung vornehmen.

Die Sparte bedankt sich bei Michael Pinkernell für eine Geldspende i.H.v. EUR 300.

5. Entlastung des Vorstands.
Carsten Grüning beantragt die Entlastung des Vorstands. Dieser wird daraufhin einstimmig entlastet.

6. Wahlen.
6.1. Das Amt des Spartenleiters ist neu zu wählen. Carsten erklärt sich bereit, dieses Amt für genau ein Jahr fortzuführen. Neben ihm ist sonst niemand bereit, dieses Amt zu übernehmen. Peter Pfaffe merkt an, dass Spartenleiter besser immer für zwei Jahre gewählt werden sollten, da sonst u.U. Negative Folgen entstünden. In der anschließenden Abstimmung wird Carsten für ein Jahr einstimmig wiedergewählt.

6.2. In das Amt des ersten Kassenprüfers wird Peter Pfaffe einstimmig für ein Jahr gewählt. Für das Amt des zweiten Prüfers werden Gisela Buße, Frank Grabowski, Dennis Schleef und Britta Kurok vorgeschlagen. Bei der folgenden Abstimmung erhält Frank eine, Britta zwei, Dennis eine und Gisela unter einer Enthaltung den Rest der Stimmen. Gisela ist damit für die kommenden zwei Jahre Kassenprüferin.

7. Ausblick Punktspielbetrieb 2005/2006.
Nach Rücksprache mit sämtlichen Mannschaftsführern wurde die zweite Seniorenmannschaft abgemeldet. Der Hintergrund dieser Maßnahme ist die derzeit knappe personelle Besetzung einiger Mannschaften. In der vergangenen Saison konnte die erste Mannschaft drei Mal nicht antreten, was i.d.R. Den Ausschluss aus dem Punktspielbetrieb bedeutet. Tatsächlich jedoch verbleibt die erste Mannschaft in der Verbandsklasse. Die abgemeldete zweite Mannschaft wird ersetzt durch eine neu zu meldende vierte, da grundsätzlich genügend Spieler vorhanden sind, um vier Mannschaften melden zu können. Die dritte und vierte Mannschaften spielen demzufolge in der nächsten Saison in der gleichen Klasse.

Carsten präsentiert anschließend seine Vorstellung der Besetzung der Mannschaften. Dabei hat er insbesondere auf persönliche Belange Rücksicht genommen und sportliche eher in den Hintergrund gestellt. Unter anderem soll die zweite Mannschaft mit lediglich zwei Damen besetzt sein. Die Konsequenz daraus ist, dass bei Ausfällen in der ersten diese durch den Einsatz von Ersatzspielern aus der zweiten kompensiert werden müssen. Aus sportlicher Sicht könnten damit einige Spieler der zweiten überfordert sein. Peter ist der Ansicht, dass die Unterstützung der ersten Mannschaft in jedem Fall Priorität haben sollte, da sie das "Aushängeschild" der Sparte ist. Konsequenterweise solle dann aber auch darüber nachgedacht werden, inwieweit es gerechtfertigt ist, sportliche Aspekte der Mannschaftsaufstellung gegenüber persönlichen Wünschen in den Hintergrund zu stellen.

8. Waldfrieden Pokalturnier.
Das Turnier war im letzten Jahr ein großer Erfolg. In diesem Jahr darf erstmals in allen drei Disziplinen gemeldet werden. Es werden noch Helfer gesucht, woraufhin Dennis sich bereit erklärt, die Turnierleitung zu unterstützen. Zur Spielerparty werden diesmal auch Mitglieder des Gesamtvereins eingeladen. Auch für die Party werden noch Helfer gesucht. Es stellen sich daraufhin Peter Paffe, Gerd Nappke und Jürgen Assing zur Verfügung. Gisela schlägt vor, den selben DJ wie im letzten Jahr zu engagieren und die Feier auf dem Sportplatz stattfinden zu lassen.

9. Verschiedenes.
Am 22. April wird Robert Mellinghoff vom NBV bei uns das Training zuerst bei den Schülern und Jugendlichen und danach für die Senioren leiten. Wir versprechen uns davon neue Impulse für die eigene Trainingsgestaltung. Es wird darum gebeten, dass möglichst viele zu diesem Termin erscheinen, da ansonsten eine peinliche Situation eintreten würde.

Pro gemeldeter Mannschaft wird ein Schiedsrichter benötigt.

10. Termine.
Als Termine für etwaige Vereinsmeisterschaften kommen der 09./10.07. und der 03./04.09. in Frage. Es wird sich für eine Durchführung von Vereinsmeisterschaften ausgesprochen, wobei die Mehrheit den Septembertermin bevorzugt.

Peter schlägt vor, den 09./10.07. für einen Badmintonwerbetag zu nutzen. Angela würde an diesem Termin lieber ein Trainingslager durchführen, in das man einen Badmintonwerbetag integrieren könne.

11. Diskussion zur Trainingsbeteiligung.
Carsten kritisiert die in letzter Zeit sehr geringe Trainingsbeteiligung der Senioren. Er findet diesen Zustand "Scheiße". Es folgt eine intensive und lange Diskussion über zum einen mögliche Ursachen und zum anderen über etwaige Konsequenzen für die Zukunft. Carsten appelliert an die hier anwesenden Personen, sich zukünftig mehr am Freitagstraining zu beteiligen. Gerd fände es gut, wenn Spieler aus höheren Mannschaften mehr mit Spielern aus niedrigeren Mannschaften trainineren würden. Außerdem müssten gemäß Carsten neu in den Verein eintretende Spieler besser integriert werden. Der wesentliche Faktor für eine erfolgreiche Zukunft des Vereins seien jedoch in erster Linie die eigenen Schüler und Jugendlichen und nicht aus anderen Vereinen zu uns kommenden Senioren. Nur die eigenen Nachwuchsspieler identifizieren sich nachhaltig mit dem TuS Germania Hohnhorst.

Die Versammlung wird um 23.56 Uhr von Carsten geschlossen.

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